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Imagine...

20.03.2019

 

Wo das Herz reden darf

Wo Musik und Kunst heiße Spuren in der Seele hinterlassen, da ist auch das Herz mit von der Partie, und das hört nicht auf zu reden!

Um mehr zu erfahren über das Wo, Was und Wann bitte dem Link folgen:

http://poloniaviva.eu/index.php/de/31-uncategorised/2140-gdzie-sercu-wolno-mowic-polski-dzien-kultury-w-brunszwiku-2

 

03.09.2017

 

Die grüne Fee in der Bilderkladde

 

Su Shi war Dichter, Maler, Kalligraf und Politiker der chinesischen Song-Dynastie. Er lebte im 11. Jahrhundert. Mir scheint, er war nicht einfach nur vielseitig interessiert und bloß talentiert – er war ein „Disziplinwechsler“. Man sagt solchen Menschen nach, sie würden das Aroma ihrer eigenen Disziplin in die hineinbringen, mit der sie sich neu befassen. Und immer, wenn sie die Disziplin wechseln, leben sie wahre Kreativität.

 

Von Su Shi stammt der Spruch: „In Gedichten stecken Bilder – in Bildern stecken Gedichte“. Ich teile hier ein paar meiner Gedanken dazu, teile sie mit dir Welt, wer auch immer draußen liest, zusieht und fürs Poetische schwärmt.

 

Aus meinem Lyrikband „Green Ginger: Die grüne Fee in der Bilderkladde“ - mit besten Dank an meine Tochter Elaine-Claire, die dieses Foto von ihrer Work & Travel Reise mitgebracht hat:

 

ich habe noch keine städte an exotischsten orten bereist

behängt mit farben und wohl berühmt

anders werden sie sein

nachdem ich sie mit eigenen augen sah

an abenden wie diesem

werde ich statt einer kirche einen tempel erblicken

weiß glitzernd in chiang rai

eine palme wo blaustern blüht

erspähen

und wo weide nur moos trägt

an abenden wie diesem

wird jede stadt eine lampe sein

die hundert und eine nacht meiner seele erhellt

Bilderkladde - 03.09.2017
Die Grüne Fee - Blog.pdf
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30.07.2017

„Wo Sorgen wie Zitronenbonbons schmecken“

Pressebericht erschienen in Auszügen unter dem Titel „Heilmassagen inspiriert von Tänzen Hawaii“ in: „Neue Braunschweiger“ am 12. Juli 2017

 

Wer in Großstadt Braunschweig abseits der üblichen Pfade auf der Suche nach kleinen Oasen des Grüns, der Entspannung und Inspiration ist, findet im Herzen vom Magniviertel einen kleinen Ort zum Wohlfühlen – die „Wellness Oase“. Ein wenig versteckt und geheimnisvoll, wie die junge Frau im Schneidersitz, die dem Besucher vom Schaufenster aus nur ihren schönen Rücken zeigt, doch gleichermaßen offen wie warmherzig, hat man sich auf die Einladung, „Entspannung zu erleben“, erst einmal eingelassen.

„Wellness Oase“ ist ein Ort, an dem Schönheit und Entspannung stattfinden. Ihr Arbeitsschwerpunkt stellen von hawaiianischen Tänzen inspirierte Heilmassagen mit ihren polynesischen Wurzeln dar, insbesondere Lomi Lomi Nui, die die „Oase“ als eine der wenigen Einrichtungen in Deutschland anbietet. In ihrer einzigartigen Mischung aus Massage, Ritual, Tanz und Körperarbeit vermögen sie uns die Kraft zu geben, so glaubten schon die polynesischen Naturvölker, die Maoris, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen – ein edles Ziel, das in „Oase“ spürbar gelebt wird.

Die Firma wurde in Sickte Anfang 2000 gegründet. Bald schon zog sie nach Braunschweig um, zuerst für neun Jahre in den Steinweg, dann ins Magniviertel. In der Nachbarschaft des Ricci Hauses und der Galeria Kaufhof gelegen, heißt das Oase-Team seit inzwischen vier Jahren seine Besucher willkommen.

In den liebevoll eingerichteten, nach süßer Orangenblüte und weißem Salbei duftenden Räumen arbeiten vier Mitarbeiterinnen mit Ausbildung und Erfahrung in Ganzkörpermassagen, von Hawaii, über Thai bis hin zu Hot Stone und Ayurveda. Sie führen darüber hinaus kosmetische Behandlungen durch: Sie schwören auf Body Skulpting und Gesichts- und Körperpflege, die mit Massagen kombiniert werden können und als beliebte Oase-Specials – “Entspannungs- und Schönheitsrituale“ – erlebbar sind.

Maoris sagen: „Du bist das Zentrum deines Universums, das musst du wissen und fühlen, damit du dein Leben selbst kreativ erschaffen kannst“. Nach diesem Glaubenssatz arbeitet das Oase-Team. Denn, wem mit Wertschätzung und liebevoller Achtsamkeit, die ihren Heilmassagen innewohnen, begegnet wird, der kann sich seiner eigenen Schönheit, seines eigenen Zentrums, auch bewusst werden. Das ist „erlebte Entspannung“, die einem an diesem kleinen Ort zum Wohlfühlen ganz nebenbei eine Reise zwischen verschiedenen Bewusstseinszuständen zum Geschenk macht.

Ewa Herfordt für Wellness Oase Braunschweig

 

28.05.2015

 

Seit meinem letzten Beitrag ist viel Zeit vergangen – viel Wasser den Bach heruntergeflossen. Wasser ist mein Stichwort heute: Trinkwasser, „Zielwasser“, Wasser in der Welle, die das Meer sucht… :) Während der letzten Monate, in denen ich an einem größeren Übersetzungsauftrag gearbeitet habe, kam ich mir mehrmals wie eine solche Welle vor: Welle, die dem Meer abhanden gekommen ist und nun zum Ursprung zurücksucht. Der Auftrag bestand darin, historische Quellen für die im Entstehen begriffene multilinguale Online-Edition „Pruzzenland. Neue Wege in ein fast vergessenes Land“ ins Polnische zu übertragen. Die Edition versammelt Text und Bild rund um das ehemalige Ostpreußen. Dort bin ich geboren worden, genau in Warmia i Mazury, was in diesem Zusammenhang eher ein Zufall ist, trotzdem war die Freude nicht minder und, zählt man die philologische Herausforderung hinzu, doppelt meins. Das Ergebnis dieses schöpferischen Aktes wird demnächst zu sehen sein – die Website steht unmittelbar vor dem Onlinegang.

 

Eine Arbeitsprobe möchte ich hier nicht vorenthalten – meine Übersetzung eines dem Berliner Witzblatt « Kladderadatsch » entnommenen Spottverses aus dem Jahr 1913. Darin empfiehlt der vom Autor dieser Zeilen veralberte Protagonist, Wasser statt Alkolhol zu trinken. Wem seine Empfehlung, Himbeersaft gegen Wein einzutauschen, wenig zusagt, ruhig Blut! Immerhin, es ist nicht die Milch, die er uns servieren will. Ich wünsche allen ein Meer voller Lachtränen bei dieser Lektüre! :) Und ganz nebenbei: Wer lacht, ist zufrieden, wer zufrieden ist… in Deutschland kennt man eine schöne Redensart dafür: « Zufrieden sein macht Wasser zu Wein ». In diesem Sinne: Zum Wohl – Zdrówko !

 

 

 

Wasser

 

Das war Herr Pautz von Allenstein,

Der Mann vom Landratsposten,

Der sprach: Den Alkohol – o nein –

Den dürft ihr nimmer kosten!

Trinkt weder Schnaps noch Maienbock,

Trinkt lieber Abstinentengrog,

Denn das ist erstens frömmlich

Und zweites auch bekömmlich.

 

Man gieße wenig Himbeersaft

In große Mengen Wasser,

Das gibt dann einen Grog voll Kraft

Für Zecher und für Prasser.

Den trinke man! Der Teufel hol‘

Den gottverdammten Alkohol!

Das Wasser ist das Beste

Für Alltag und für Feste.

 

Der Grog sei stets – dies ist mein Wunsch –

In wässriger Gewandung,

Wie Lenzgrog und wie Kaiserpunsch

Und die beliebte Brandung.

Ein jeder Gastwirt tut sehr gut,

Wenn solchen Grog er führen tut,

Er soll mit frohen Mienen

Auch tüchtig dran verdienen.

 

Wenn seinen Gastraum meiden auch

Biermörder und Konsorten,

So pfeife er auf diesen Gauch

Und seine Saufkohorten!

Zur Hölle fahre dieser Kauz!

Der Wirt hat ja den Landrat Pautz.

Er schätze dessen Gnade.

Ein Hoch der Limonade!

 

Quelle: Wasser, in: Kladderadatsch (1913),

S. 398;

http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kla1913/0398

 

 

 Woda

 

 Pan Pautz olsztyńskim był

 Starostą szanowanym widać:

 Alkoholu, mówił, nigdy wam

 Nie wolno jest kosztować.

 Zamiast koźlaka choćby łyk

 Pijcie już lepiej abstynencki grog:                

 Po pierwsze jest ożywczy,

 Po drugie dietetyczny!

 

 Wlać soku z malin się zaleca

 Na dużą ilość wody,                                    

 Grogiem tak przednim się pokrzepi

 Hulaka i balowicz.

 Jego pić trzeba! – Wódeczkę

 Niech wszyscy czarci porwą!

 Na co dzień i od święta

 Woda najlepszym argumentem.

 

 Życzeniem moim – niech grog wciąż

 W wodnistej będzie szacie,

 Jak grog majowy lub cesarski poncz

 Albo piana, co to ją wszyscy znacie.

 Słusznie czynią gospód właściciele,

 Grogu takiego w zapasie mając wiele.

 Cieszy się każdy, jeśli zasie

 Zarobić na nim uda mu się.

 

 Stroni od szynku oprawca piw

 I kompanijka cała?

 Gospodarz na pijacki cyrk

 Niech gwiżdże sobie śmiało.

 Do diabła z takim gościem!

 Wszak szynkarz ma starostę,

 Pan Pautz mu łaskaw jest nadzwyczaj.

 Wiwat oranżada, wiwat nowy zwyczaj!

 

Übersetzung für „Pruzzenland. Neue Wege in ein fast vergessenes Land“ im Auftrag von Frau Dr. Stephanie Zloch (Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung), Website:

www.pruzzenland.eu

 

08.10.2014

 

Das Litterarium ist jetzt eine Woche jung. Es ist nicht aus dem Nichts erschienen, wohl eher, obwohl viel weniger dramatisch, wie ein Phönix aus der Asche gestiegen. Die Asche steht hier für das, was davor gewesen ist, für Geschichte. Ich nehme diese „Geburt“ zum Anlass, um ein Wortspiel zu verfassen, von dem ich hoffe, dass es kurzweilig sein wird. Es ist eine scherzhafte Deklination des Wortes „Geschichtsschreiber“, angelehnt an die Gift und Galle spuckende Deklination des Wortes „Bauer“ aus dem 12. Jahrhundert. Das Original findet sich bei Siegfried Epperlein: „Bäuerliches Leben im Mittelalter“ (2003).

 

„Der Geschichtsschreiber“                 

 

Singular

                                  

Nominativ      Der belehrbare Magister        

Genitiv            Des Archivflüsterers

Dativ               Dem Fußnotenarchitekten                             

Akkusativ        Den Schnitter papierener Reden                               

Vokativ           Der Signaturenleser!               

Ablativ            Von dem logischen Poetisierer                      

 

                        Plural

 

Nominativ       Die handwerklich Unproduktiven

Genitiv             Der produktiv Irritierenden

Dativ                Den Ideenaufstellern              

Akkusativ         Der Revisoren von Gestern    

Vokativ            Die mit `nem Schreiber und Kladde! 

Ablativ             Von den Generalisten mit Steckenpferd

 

 

Die Beschreibung steckt voller Klischees? Tja, was ist an diesem linguistischen und semipoetischen Konstrukt wohl alles Fakt, was Fiktion… Wem dazu etwas einfällt, kann er dies gerne auf der Seite von Litterarium bei facebook mit mir teilen. Dort habe ich den gleichen Beitrag heute gepostet.

 

Den Neugierigen, die wissen wollen, was es mit „dem poetischen Charakter der Geschichtsschreibung“ genau auf sich hat, empfehle ich zum Weiterlesen: Link

27.09.2014

 

Was tue ich eigentlich genau? Ich forsche, ich schreibe eigene oder übersetze Texte Anderer, ich recherchiere Fakten, um sie zusammenzustellen und ihnen eine Mütze voll Interpretation drüber zu stülpen - was an sich Ansichtssache ist, selektiv und damit an Fiktion grenzend. Oder nicht? Oder nicht. Ist es Wissenschaft oder ist es Kunst, die mich veranlasst zu schreiben? Was veranlasst Sie, das eine für wahr und das andere für erfunden zu halten? Schließlich dachte ich mir, bevor dir bei diesem unproduktiven Grübeln noch die Puste wegbleibt, finde doch an der Sache etwas zur Belustigung und sieh nach, was die ganz Großen dazu gesagt haben! Daraus schrieb sich ein  „Streitgespräch“ über das Schreiben und sein Verhältnis zur Wahrheit zwischen den Mannen der Literatur und der Wissenschaft quasi wie von selbst. Kursives ist Zitat und nachweisbar, der Rest eine Gaukelei:

 

Studentin:  Diese Frage plagt mich schon mein ganzes Studium, nun möchte ich‘s wissen, es endlich erfahren: Was hat es mit Wahrheit, was mit Wissenschaft auf sich? Wenn alles doch der Willkür und der Vergessenheit anheimfällt, was soll da noch der ganze Schreibsinn?

Shakespeare: Du armer Geist, solang Gedächtnis haust
In dem zerstörten Ball hier.
Ja, von der Tafel der Erinnrung will ich
Weglöschen alle törichten Geschichten,
Aus Büchern alle Sprüche, alle Bilder,
Die Spuren des Vergangnen, welche da
Die Jugend einschrieb und Beobachtung.

Nicolai:          Mein Freund, Sie ziehen das Dramatische vor. Doch kommen Sie aus einer      andern Welt, aus der schönen Welt der Imagination, wo jeder berühmte Mann viele Verdienste hat; wo jeder Schriftsteller zur Untersuchung der Wahrheit schreibt; wo ein Lehrer der Tugend auch allemahl tugendhaft, und ein Lehrer der Weisheit weise ist. Träumen Sie nicht fort, so angenehm Sie auch träumen mögen, sehen Sie um sich herum, so werden Sie finden, dass das, was ich Ihnen sage, keine Erdichtung ist.

Da Vinci:        Ha, der eine liegt so falsch wie der andre! Werte Herren, nicht auf das Wort,  nur auf das Auge kommt es an. Es ist die Hauptstraße, auf welcher der Gesamtsinn am reichhaltigsten und großartigsten die unzähligen Werke der Natur in Betracht ziehen kann. Hättet ihr Geschichtsschreiber oder Poeten, oder auch ihr Mathematiker, die Dinge nicht mit Augen gesehen, ihr könntet mittelst der Schrift schlecht Bericht erstatten. Drum sage ich: Alle Wissenschaften, die auf Worte hinauslaufen, ersterben, sobald sie ins Leben treten.

Shakespeare: Schreibtafel her, ich muß mirs niederschreiben,
Daß einer lächeln kann und immer lächeln
Und doch ein Schurke sein.

Studentin:        Dann ist das Denken tot? Und Niedergeschriebenes ein Hirngespinst?

Goethe:           Fragmentarisch! Bände Kummers

Mit Erklärungen verlängert,

Endlos, ohne Maß.

Unauflösliches, wer löst es?

Einstein:         Nicht der, der stets verneint. Meine Herren, Herr da Vinci weiß die Malerei in  vortrefflichen Bildern zu preisen, sie sei naturgetreu und exakt, wie Mathematik es auch ist. Doch sag‘ ich: Phantasie ist alles. Studieren Sie sie, die alten Meister, so Sie wollen, und Sie werden erkennen: Die Logik bringt Sie von A nach B, die Vorstellungskraft bringt Sie überall hin.

Studentin:       Belegen kann ich‘s kaum, wie wird es mir? Auf einmal wimmelt‘s überall von mutmaßlichen Fakten und realitätsschaffenden Fiktionen.

White:             Auch Klio dichtet! Verfügt die menschliche Weltaneignung nicht über gleiche Grundformen? Geben Sie doch der angehenden Magistra zum Studieren Ihre Werke, meine Herren, die gelehrten und die erdichteten, geben Sie ihr Ihre Metaphern, Ihre Metonymie, die Synekdoche und auch die Ironie. Sie beherrschen sie doch alle, der Dramenschmied wie der Geschichtsschreiber. Was würde sie uns wohl nach diesem Studium sagen können?

Studentin:   Sie kann jetzt schon sagen: Die Herrschaften haben jeder eine eigene Sichtweise, und alle sind wahr. Verzeihen Sie mir meine letzte Häresie, aber dann ist die absolute Wahrheit eine Illusion und meine Sicht der Dinge ebenso wahr wie die Ihre. Chaotisch ist sie zwar, nach dieser Unterweisung, und außer Rand und Band, doch folgern muss ich wohl, der natürliche Zustand des Universums sei das Chaos!
:)

 

Quellennachweis:

William Shakespeare, The Tragicall Historie of Hamlet, Prince of Denmarke (1603), dt.: Hamlet (2013); Friedrich Nicolai, Das Leben und die Meinungen des Herrn Magister Sebaldus Nothanker (1773); Leonardo Da Vinci, Der Trattato della pittura  (1651), dt.: Des vortreflichen Florentinischen Mahlers Lionardo da Vinci höchst-nützlicher Tractat von der Mahlerey (…) (1724); Johann Wolfgang Goethe, Westöstlicher Divan (1819); Albert Einstein, Zitat: „Logic will get you from A to B. Imagination will take you everywhere“; Hayden White, Tropics of Discourse: Essays in Cultural Criticism (1978), dt.: Auch Klio dichtet oder die Fiktion des Faktischen. Studien zur Tropologie des historischen Diskurses (1986)

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Geschichts- und Übersetzungsbüro

Dr. Ewa Herfordt

Georg-Eckert-Str. 13

38100 Braunschweig

 

Mitglied bei Poldeh e.V. Deutsch-Polnischer Hilfsverein, Braunschweig

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